Situation nach dem Todesfall erfassen
Verhältnis zur verstorbenen Person, bekannte Daten, Testament, mögliche Schulden und weitere Beteiligte werden strukturiert erfasst.
Nach einem Todesfall beginnt eine sichere Nachlassabwicklung nicht mit vorschnellen Kündigungen. Der Assistent klärt zuerst Rolle, zeitkritische Prüfpunkte und mögliche Risiken und erstellt daraus einen individuellen Arbeitsplan.
Verhältnis zur verstorbenen Person, bekannte Daten, Testament, mögliche Schulden und weitere Beteiligte werden strukturiert erfasst.
Das Cockpit kennzeichnet zeitkritische oder komplexe Konstellationen und weist auf eine notwendige fachliche Prüfung hin.
Verträge, Vermögen, Verbindlichkeiten, Dokumente und Kontakte werden in einer gemeinsamen Übersicht zusammengeführt.
Entwürfe vorbereiten, Antworten dokumentieren, interne Wiedervorlagen setzen und bei Bedarf Fachleute einschalten.
Zu Beginn liegen Informationen häufig an verschiedenen Orten: Unterlagen in der Wohnung, Nachrichten im E-Mail-Postfach, wiederkehrende Zahlungen auf Kontoauszügen und Hinweise von Angehörigen. Der Ablauf von NachlassWeg führt diese Angaben schrittweise zusammen. Dabei wird zwischen einem bloßen Hinweis, einem geprüften Vorgang und einer tatsächlich erledigten Aufgabe unterschieden.
Im ersten Schritt werden nur die Angaben erfasst, die für die weitere Orientierung erforderlich sind. Dazu gehören die eigene Rolle, weitere Beteiligte, bekannte Dokumente sowie Hinweise auf Vermögen oder Verbindlichkeiten. Anschließend werden mögliche Warnzeichen sichtbar gemacht. Das System trifft keine rechtliche Entscheidung und berechnet keine verbindlichen Fristen, sondern zeigt, bei welchen Punkten eine fachliche Prüfung sinnvoll oder notwendig sein kann.
Erst danach entsteht eine geordnete Aufgabenliste. Zusammengehörige Informationen werden einem Vorgang zugeordnet, etwa einer Versicherung, einem Mietverhältnis oder einem digitalen Dienst. So bleibt nachvollziehbar, welche Unterlagen fehlen, wer kontaktiert wurde und welche Antwort noch aussteht. Ergänzende Orientierung bieten die Checkliste für die ersten Schritte nach einem Todesfall und der Ratgeber zu Verträgen im Nachlass.
Am Ende steht keine pauschale Kündigungsliste, sondern eine strukturierte Übersicht mit Prüfpunkten, Zuständigkeiten und nächsten Schritten.
Jeder Vorgang erhält einen verständlichen Status. Fehlende Dokumente, Rückfragen und Wiedervorlagen bleiben sichtbar, bis sie nachvollziehbar bearbeitet wurden.
Gespräche, Schreiben und Antworten können einem Vorgang zugeordnet werden. Dadurch sehen Beteiligte, was bereits veranlasst wurde und worauf noch gewartet wird.
Wenn eine Frage nicht sicher organisatorisch lösbar ist, verweist der Ablauf auf passende fachliche Unterstützung, beispielsweise Rechtsanwälte, Notare oder Steuerberater.
Angaben bleiben standardmäßig nur in der geöffneten Sitzung. Wer das Cockpit kennenlernen möchte, kann den klar gekennzeichneten Beispielfall laden.